So finden Sie die richtige Hausverwaltung

Was genau ist eine Hausverwaltung?

Die Hausverwaltung stellt beispielsweise einen Hausmeister an oder organisiert ein selbständiges Hausmeisterunternehmen zur Pflege der Außenanlage, der Wohnanlage und kümmert sich um sämtliche Handwerkerarbeiten und Wartungsverträge rund um das Gebäude.

Kurz: Bei der Hausverwaltung liegt die Verantwortung für ihre Immobilie.

Ihre monatliche Wohngeldzahlung richten Sie an die Hausverwaltung. Dieses Wohngeld, welches auch Hausgeld genannt wird, ist aber nicht die Verwaltergebühr. Diese ist nur ein kleiner Teil dieses Betrags, der Rest dient ausschließlich der Bewirtschaftung des Gebäudes, beispielweise der Bezahlung von Gas oder Öl, Wasser, Strom, Müll sowie Ansammlungen einer Instandhaltungsrücklage.

Die Unterschiede zwischen Wohnungseigentum- und Mietverwaltung

Der Hauptunterschied besteht darin, dass ein Verwaltungsunternehmen als Wohnungseigentumsverwaltung lediglich für das Gemeinschaftseigentum zuständig ist, also für die Gebäudeteile, die allen Eigentümern gemeinsam gehören. Das Bewirtschaftungsgeld als auch die Instandhaltungsrücklage von Wohnungseigentümergemeinschaften zählen zum Gemeinschaftseigentum und werden deshalb auch vom Verwalter mit dem Haus- oder Wohngeld eingeholt und angelegt.

Generell nicht zuständig ist ein Verwalter einer Wohnungseigentümergemeinschaft, wenn das Sondereigentum betroffen ist, beispielsweise für das Entlüften der Heizkörper in einer Wohnung oder die Reparatur nicht funktionierender WC-Spülung.

Bei Mietshäusern ist die Hausverwaltung ganz generell für sämtliche Anliegen rund um das gesamte Gebäude zuständig. Hier gibt es die Unterscheidung nach Sonder- und Gemeinschaftseigentum nicht - der Eingang der Mieten wird überwacht; außerdem fungieren hier die Verwalter auch als Ansprechpartner bei Problemen und Reparaturen in der Wohnung. Das Verwalterentgelt unterliegt in solchen Fällen anderen Berechnungsschlüsseln als das für die Verwaltung von Wohnungseigentümergemeinschaften.